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Mondmaedchen

Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Ich bin das Mondmaedchen, 14 Jahre jung und laut Akten psychisch nicht auf dem besten Wege fürs Leben, was mich, sofern ich nicht mal wieder in irgendeine Psychiatrie eingewiesen werde, natürlich nicht daran hindert, hier meine Gedicht - und Schreibecke zu füllen. Ich wünsche euch viel Spass mit meinen Texten!

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Einträge anzeigen, die zu folgender Kategorie gehören: Kurzgeschichten

09 Jul 2010 

Wetterfühligkeit

Regentropfen.


Sie berühren 


das Fenster.


Rollen wie kleine Tränen.


Monoton.


Keinerlei Rythmus.


Zu laut.


Mein Kopf.


Er zerspringt.


In zwei, drei Teile.


Vielleicht auch


in vier oder hundertfünzig.


Kleine Splitter.


Umher geschüttelt.


Fest in meinem Hirn.


Tiefe Wunden.


In meinem Inneren.


Kann sie nicht heilen.


Nicht vernähen.


Viel zu sehr


in mir drin.


Mein Körper.


Der Überbringer.


Ins Äussere;


ins Äusserste.


Fasse das Glas.


Blut wie


Regentropfen.


Berühren das Fenster.


Rote, kleine Tränen.


mondmaedchen · 21 mal angesehen · 0 Kommentare
Kategorien: Kurzgeschichten
15 Nov 2008 

Traumhaft

"Es ist ein Traum
es war ein Traum
und es wird auch immer
ein Traum bleiben",

versuchte ich mir
schon die ganze Nacht
lang einzureden.

Schlaf hatte ich
keinen finden können -
dies war wohl besser so.

Alpträume hätten mich gelagt...

...wären sie wieder alle gestorben?

Ihre Blicke waren so leer
es machte mir Angst
sie so zu sehen.

"Es ist ein Traum
es war ein Traum
und es wird auch immer
ein Traum bleiben."

Mein Traum.




© by mondmaedchen
mondmaedchen · 154 mal angesehen · 0 Kommentare
Kategorien: Kurzgeschichten
10 Sep 2008 

Kranke Gedanken


Die Zeit der Schmerzen
scheinbar durch psychische Leere hervorgerufen
welcher mich in den Wahn trieb
ohne von mir annährend Besitz zu ergreifen
wird nun endlich ein Ende haben.

Die Narben auf meiner Haut
durch mich selbst ins Leben berufen
um den anderen zu zeigen
wie es mir denn innerlich in Wirklichkeit geht
werden unter die Erde kommen
entstellt wie auch der Rest meines Körpers.

Erstich mich!

Du Mörder all dieser Frauen
welche an ihren verdammten Leben hingen
ich weiss, was Du getan hast
so zerstümmel meine menschliche Hülle
denn selbst kann ich es nicht.

Ich brachte Dir ein Messer
nun lege es nah an mich heran
entferne diese unmenschlichen Qualen in mir
nur ein paar Stiche in mein Fleisch
und ich schweige.

Weigere Dich nicht
beuge Dich lieber meinem Willen
und dem starken Brodeln meines roten Wassers!

Stille.

Richte Deinen Blick nicht auf mich
mit dieser Ahnungslosigkeit
ich weiss, dies ist Dein Theaterstück
Du bist die Hauptrolle
so lass mich eine unbedeutende Nebenrolle einnehmen.

Bebende Stimme -
lüg' mich nicht an!

Ich weiss, ich bin nicht der Killer
doch Du erzürnst mein Inneres zum Beben
Du erzürnst mich mit Deinen sinnlosen Worten.

Geh nicht weg!

Bitte bleib hier
tot oder lebendig -
das Messer rutscht mir aus
in Deinen Unterleib
welcher nun in einem Rotton schimmert
wie ich ihn noch nie zuvor gesehen habe.

Zu Boden sinkend
jammerst Du vor Schmerzen.

Hör auf damit!

Du weisst nicht, was Schmerzen sind
und wie Du jetzt im Sterben liegst
mit leerem Blick
wirst Du es auch nie mehr erfahren können.

Die Bullen kommen -
mit Pistolen bewaffnet schreien sie
ihre Worte dringen nicht bis an meine Ohren
Taubheit breitet sich in mir aus.

Pistolen.

Erschiesst mich
ohne jegliche Gnade
ohne mit der Wimper zu zucken!

Doch wie sie mich festnehmen wollen
so drehe ich durch
ich kann keinesfalls mehr
kommt gefälligst keinen Schritt näher!

Und ehe ich es mitbekomme
befindet sich das Messer aus meiner Hand
in meinem Bauch
und ich weiss endlich den Schmerz zu schätzen.

Endlich ein Ende.



© by mondmaedchen
mondmaedchen · 283 mal angesehen · 1 Kommentar
Kategorien: Kurzgeschichten
25 März 2008 

...its my life...



Sinlos rollen meine Tränen...
Aber sie sind da
und geben wenigstens
meinen Wangen
längst vergessene Wärme...




Aber ich werde weiter durch meine Welt gehen...
Ohne auch nur ein Anzeichen
von meinen wahren Gefühlen zu geben
schliesslich würde es
eh niemanden interessieren...




Ich bin doch auch bloss ein Mädchen...
welches sich vergebens
nach Wärme sehnt und Herzchen malt
wo es nur geht
aber das alles total vergebens...




Und dann sitz ich oft in meinem Zimmer...
habe Bilder von so vielen
glücklichen Dingen im Kopf
und kann sie nicht wegwischen
ohne mehr als gewünscht verschwinden zu lassen...




Manchmal sitze ich auch alleine...
und denke nach wie
es wäre einfach von dieser
Welt zu gehen und nicht mehr
wieder kommen zu müssen...




So oft denk ich an ein Ende...
Aber ich kann es nicht
denn ich bin zu schwach
und habe zu viel Angst
vor dem Tod...



© by mondmaedchen
mondmaedchen · 756 mal angesehen · 0 Kommentare
Kategorien: Kurzgeschichten